So geht’s los

Erstes Kennenlernen

Um eine gute und harmonische Eltern-Kind-Tagesmutter-Beziehung aufzubauen, ist es natürlich das Wichtigste, sich gegenseitig erst einmal kennenzulernen, um herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Immerhin vertrauen Sie mir eventuell Ihr Kind an.

Ich als Mutter kann sehr gut verstehen, wie schwierig dieser Loslöseprozess ist. Wenn sich die beiden Seiten nicht sympathisch sind, sollte man das im Sinne des Kindes auch offen sagen und akzeptieren.

Eingewöhnung

Wie schon gesagt: Da ich selber Mama bin, weiß ich natürlich, wie schwer es ist, sein Kind in fremde Hände zu geben und, dass auch jedes Kind eine gewisse Zeit braucht, um sich vertrauensvoll in andere Hände zu begeben. Daher sollte vor dem Betreuungsverhältnis eine Eingewöhnungsphase von ca. 1-2 Wochen eingeplant werden. Wie viel Zeit letztendlich wirklich benötigt wird, zeigt sich dann.

In den ersten Tagen sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind für 1-2 Stunden kommen. Das Kind wird in dieser Zeit schon weitgehend in den Tagesablauf integriert. Sie als Elternteil sind in dieser Zeit als stiller Beobachter an seiner Seite. Auf diese Weise können einerseits Sie sich ein Bild davon machen, wie ich mit Ihrem Kind umgehe und andererseits hat Ihr Kind die Sicherheit, dass sie noch greifbar sind. Es sieht Sie und kann getrost und entspannt spielen. Zwischendurch ergeben sich auch immer wieder Gespräche über bestimmte Abläufe, Gewohnheiten, Rituale etc.

In den folgenden Tagen werde ich Sie immer mal darum bitten, sich von Ihrem Kind zu verabschieden und den Raum zu verlassen. Diese Zeit wird im Laufe der folgenden Wochen immer weiter ausgedehnt, so dass das Kind lernt, dass Mama und Papa zwar gehen, aber immer wiederkommen. In der Zeit ohne Eltern ist es das Wichtigste, dass Ihr Kind sich vertrauensvoll an mich wendet und, falls nötig, auch von mir beruhigen lässt. Wenn das geschafft ist, hat die Eingewöhnung geklappt und Sie können Ihr Kind ohne größere Bedenken bei mir lassen.

Jedes Kind ist anders!!! Machen Sie sich keine Sorgen, falls Ihr Kind etwas länger braucht oder sich gar „zu schnell“ eingewöhnt. Es ist mir ein Anliegen, Ihrem Kind und Ihnen die Trennung so leicht wie möglich zu machen. Deshalb werde ich auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingehen.

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